Die Jochims-Methode
Kennst Du das?
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Warum tue ich immer wieder etwas, von dem ich längst weiß, dass ich es eigentlich nicht möchte?
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Ich möchte nicht mein ganzes Leben lang gegen mich selbst kämpfen.
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Ich möchte mich nicht ständig kontrollieren müssen.
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Ich möchte meinem eigenen Körper und meinen eigenen Entscheidungen wieder vertrauen können.
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Ich möchte nicht noch mehr Disziplin aufbringen müssen, sondern erleben, dass das Richtige irgendwann leichter wird.
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Ich möchte verstehen, warum mein Verhalten einmal sinnvoll war, ohne für immer daran gebunden zu bleiben.
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Ich möchte mich wirklich verändern – und nicht nur lernen, mich besser zu beherrschen.
Warum die Verbindung von Hypnose,
Gedächtnisrekonsolidierung und
Reward-Based Learning
so besonders ist.
Diese Verbindung schafft einen Ansatz, der an einer entscheidenden Stelle ansetzt. Dort, wo ein Mensch längst weiß, was er verändern möchte, es aber trotzdem nicht schafft, anders zu fühlen oder zu handeln.
Viele Veränderungsansätze arbeiten vor allem mit Einsicht: Du verstehst deine Muster, erkennst deine Trigger, entwickelst neue Gedanken und nimmst dir anderes Verhalten vor. Das kann wichtig sein. Aber allein das Wissen verändert noch nicht automatisch das, was das Gehirn über Jahre emotional gelernt hat.
Genau hier setzt die Kombination der drei Bereiche an.
Hypnose
ermöglicht einen intensiveren Zugang zu inneren Bildern, Körperreaktionen, emotionalen Bedeutungen und automatisierten Verknüpfungen. Der Mensch beschäftigt sich nicht nur gedanklich mit seinem Problem, sondern kann die damit verbundenen Erfahrungen unmittelbar erleben und neu betrachten.
Die Forschung zur Gedächtniskonsolidierung und -rekonsolidierung
liefert einen wichtigen theoretischen Rahmen dafür. Erinnerungen sind keine unveränderlichen Dateien, die irgendwo im Gehirn abgelegt wurden. Wenn gelernte emotionale Zusammenhänge reaktiviert werden, können sie unter bestimmten Bedingungen aktualisiert werden. Entscheidend ist deshalb nicht nur, was damals passiert ist, sondern auch, welche Bedeutung das Gehirn daraus gelernt hat und ob diese alte Vorhersage heute noch Gültigkeit hat.
Reward-Based Learning
ergänzt schließlich die Ebene des konkreten Verhaltens. Gewohnheiten bestehen nicht deshalb fort, weil ein Mensch zu wenig weiß oder zu wenig will. Sie bleiben bestehen, weil das Gehirn irgendwann gelernt hat: Dieses Verhalten lohnt sich. Es verschafft mir Erleichterung, Sicherheit, Ablenkung, Beruhigung oder Belohnung.
Damit entsteht eine Verbindung der drei Ebenen.
Was habe ich emotional gelernt? Was erwartet mein Gehirn heute? Was erlebt es tatsächlich als belohnend?
Es geht nicht darum, gegen ein unerwünschtes Verhalten immer härter anzukämpfen.
Vielmehr geht es darum, die Lernprozesse zu verändern,
durch die dieses Verhalten so mächtig geworden ist.

